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erwähnenswert ist die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Kirche St.
Laurentius in Helmstadt-Bargen. Obwohl die Kirche als besonders
prägnanter Nachkriegsbau denkmalgeschützt ist, konnte dort mit
Zustimmung des Landesdenkmalamtes eine Fotovoltaikanlage errichtet
werden. Die Kirchengemeinde Obrigheim ist die erste Kirchengemeinde,
die ihren Strombedarf (indirekt) fast ausschließlich aus Sonnenenergie
produziert (Basis 2009: 82%).
Für die Jahre 2010 und 2011 sind noch weitere 3 Anlagen geplant. Dadurch soll die produzierte Strommenge auf 160.000 kWh / Jahr erhöht
werden. Ziel ist es, künftig 10% der in den Kirchengemeinden
verbrauchten Strommenge aus Sonnenenergie selbst wieder zu produzieren.
Finanziert werden die Nettokosten der Anlagen in den meisten Fällen
so:
- 15% Zuschuss der Erzdiözese Freiburg
- 10% aus Eigenmitteln
- 75% über ein Darlehen
Trotz der sinkenden Einspeisevergütung sind Fotovoltaikanlagen nicht
nur ein ökologischer Gewinn sondern mit einer Rendite von über 3% eine
gute Kapitalanlage.
Kirchengemeinden, die Fotovoltaikanlagen betreiben, betätigen sich
wirtschaftlich und damit unternehmerisch. Dieser Wirtschaftsbetrieb der
Kirchengemeinde ist umsatz- und körperschaftssteuerpflichtig. Deswegen
erhalten die Kirchengemeinden zur Finanzierung auch keine Darlehen des
Darlehensfondes sondern müssen diese auf dem freien Kapitalmarkt
aufnehmen. Partner dabei ist die LIGA-Bank in Freiburg. Dort wurden 8
der 9 Anlagen finanziert.
Die in den Anschaffungskosten enthaltene Umsatzsteuer erstattet das
Finanzamt sofort. Die gesamte steuerliche Abwicklung übernehmen wir als
Dienstleister für Ihre Kirchengemeinden.
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